Ich habe einen ganz einfachen Geschmack.
Ich bin immer nur mit dem Besten zufrieden.
 
Nach diesem Grundsatz wird ein jedes SCHMIDBAUER MESSER gefertigt.
 
Zu Hause bin ich im Klosterdorf Benediktbeuern. Am Fuße der Benediktenwand, welches mir auch als passionierter Bergjäger zu gute kommt. Der persönliche Bedarf an einem guten, hochwertigen Jagdmesser ließ das erste Stück in Handarbeit entstehen.
 
Bald folgten Aufträge für Jagdkollegen. Inzwischen fertige ich meine Messer im professionellen Nebenerwerb  - immer noch in reiner Handarbeit. Bis zu 40 Stunden gehen ins Land, um eines meiner Stücke zu vollenden. Die zugehörigen aufwendigen gearbeiteten Lederscheiden aus Orthopädieleder stelle ich ebenfalls selbst her.
 
Für meine Messer bevorzuge ich Stähle, wie Damaststeel, Schneider Damast und RWL 34. Für Griffmaterialien werden gerne Materialien wie Sambarhirschhorn, Walroßzahn, Oossik, fossile Knochen und Mammutelfenbein verwendet. Selbstverständlich ist hierbei, daß die Artenschutzbedingungen strengstens eingehalten werden.
 
Meine bevorzugten Schlifftechniken sind zum einen der Flachschliff: der Klingenquerschnitt ist keilförmig mit V-förmiger Schneide. Flachschliff: Semihohlschliff- , auf den parallelen Querschnitt des Klingenspiegels folgt ein Hohlschliff. Direkt über der Schneide verstärkt sich die Klinge leicht, bevor sie wieder scharf zu läuft. Das verleiht der Klinge an der Schneide zusätzliche Widerstandskraft. Beide Schliffarten habe ich gewählt, um meine Messer im harten Jagdalltag möglichst Widerstandsfähig zu gestalten, welches sich in der Praxis bewährt hat. Dieses hat sich von vielen Jägern immer wieder bestätigt.
 
Ehrlichkeit und Ausdauer, bringen den Erfolg.

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Heinrich Schmidbauer mit seinem Hund Flori.

 

Seit 2006 bin ich Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde und regelmäßig auf deren Ausstellungen vertreten.

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